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Schlachthofbaugelände knapp 3 Monate besetzt - nun geräumt

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Am 24. Mai besetzten ca. 30 Aktivist_innen das Gelände auf dem der grösste Schlachthof Europas entstehen sollte. Nach wenigen Wochen entstand auf dem Gelände, in Wietze (DE), ein Camp mit Hütten, Zelten und mehreren Tripods. Der geplante Hühner-Schlachthof soll pro Stunde 27'000 Hühnern das leben nehmen. Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann soll im Umkreis von 150 Kilometern ca. 420 Grossmastanlagen mit je 40'000 Hühner gebaut werden. Um dieses mörderische Grossprojekt zu stoppen wurde das Baugelände von Öko-/und Tierbefreiungsaktivist_innen besetzt. Ein Teil der Anwohner_innen zeigte sich höchst solidarisch und stellten Internet, Wasser, Duschen, Baumaterial und Werkzeug zur Verfügung.

 

Am 10. August rollte dann die Polizei mit zwei Hundertschaften, Reiterstaffel, verschiedenen Spezialeinheiten und schwerem Gerät an um die Besetzung zu Räumen. Als die Polizei aufs Gelände kam wahren 15 Menschen anwesend, 13 davon angekettet. Um das Gelände herum war ein Schutzgraben ausgehoben worden der zuerst von der Polizei aufgefüllt werden musste um mit Maschinen aufs Gelände zu kommen. Die Aktivist_innen, waren auf zwei Tripods, in Betonfässern unter den Tripods und in einem vergrabenen Wohnmobil (!) angekettet. Welche alle mit Spitzmaschine oder Flex „befreit“ werden mussten. Die ganze Prozedur dauerte ganze zwölf Stunden. Bis jetzt kam es in verschiedenen deutschen Städten zu Solikundgebungen.

 

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Mehr Infos: http://antiindustryfarm.blogsport.de/